Jüdische Denkmäler

Jüdische Denkmäler

 

Tag 1.

Ankunft in Kraków/Krakau. Transfer zum Hotel. Abendessen, Übernachtung.

 

Tag 2.

Oświęcim/Auschwitz-Birkenau: Besichtigung des Museums im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau; Besuch der Synagoge und des Jüdischen Kulturzentrums. Rückfahrt nach Krakau: Spaziergang durch die Altstadt; der größte Marktplatz Polens mit seinen berühmten Tuchhallen, dem Rathausturm und der Marienkathedrale mit ihrem prächtigen und wertvollen gotischen Schnitzaltar von Veit Stoß.

 

Tag 3.

Wieliczka: Besichtigung eines der ältesten (13.Jh.) und bis heute in Betrieb befindlichen Salzbergwerkes in der Welt, das sich auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes befindet. Einige der unterirdischen Salzkammern dienen als Sanatorium. Weitere Besichtigung Krakaus: Wawel mit dem Königsschloss, der Kathedrale mit den Gräbern polnischer Könige; Besuch des Krakauer Kazimierz, wo beinah fünf Jahrhunderte lang Juden- und Christentum zusammenlebten; Besuch u.a. der Synagoge und des Remuh-Friedhofes sowie der Tempel Synagoge. Das Herzstück des heutigen Kazimierz bilden die ul. Szeroka (Breite Straße) mit zahlreichen jüdischen Cafes und Restaurants sowie die Alte Synagoge. Abendessen.

 

Tag 4.

Bobowa: Besuch des privaten Gebetshauses der Chasiden – ein sehr bekannter jüdischer Wallfahrtsort. Lańcut: Besichtigung eines der schönsten Schlösser Polens mit seiner malerisch angelegten Parkanlage. In den ehemaligen Pferdeställen und in der Remise befindet sich das Kutschenmuseum mit einer europaweit einmaligen Sammlung. Leżajsk: wertvollstes Bauwerk der Stadt ist die Zisterzienserabtei aus dem 17. Jahrhundert mit berühmter Orgel aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Einzigartig (nicht nur in Polen) ist die Pilgerfahrt im März jedes Jahres von Tausenden orthodoxen Juden aus aller Welt zum Grabe des Wunderrabbiners Elimelech. Alte Mykwa - das Badehaus der Juden.

 

Tag 5.

Bełżec: Besuch des ehemaligen Vernichtungslager (Denkmal der Opfer, Ausstellung). Zamość – eine Perle der Renaissance in Polen, so genannte ideale Stadt vom polnischen Großkanzler J. Zamoyski im 16. Jahrhundert gegründet: Marktplatz mit dem prachtvollen Rathaus und ehemaligen armenischen Häusern; Kathedrale mit dem Zamoyski-Gedenkstein; Synagoge, jüdisches Bad sowie der berühmten Verteidigungsanlage. Geburtsort 1870 von Rosa Luxemburg, Tochter eines wohlhabenden jüdischen Kaufmanns. In der Rotunde befindet sich heute das Museum der Märtyrer von Zamość. Sie informiert über das dunkle Kapitel der Geschichte der Stadt. Kurze Pause in Szczebrzeszyn: Synagoge, ehemalige jüdische Häuser, Denkmal des Käfers (ein Symbol der Städtchen; „W Szczebrzeszynie chrząszcz brzmi w trzcinie” – das bedeutet: „In Szczebrzeszyn tönt der Käfer im Schilfrohr” - ein Zungenbrecher des Schriftstellers Jan Brzechwa; die Stadt hat Brzechwa zu Ehren ein hölzernes Denkmal errichtet). Abendessen und Übernachtung in der Nähe von Lublin.

 

Tag 6.

Lublin: ehemaliges Konzentration- und Vernichtungslager in Majdanek, Spaziergang durch die Altstadt, Gedächtnisweg mit 13 jüdischen Denkmälern – u. a. die ehemalige Schule Jeshiwa (16.Jahrhundert) sowie die Talmudische Hochschule (eine der größten in Europa), die Synagogen Chewra Nosim und Jeshiwas Chachmej, jüdischer Friedhof. Abendessen und Übernachtung in Kazimierz Dolny.

 

Tag 7.

Kazimierz Dolny ein idyllisches Städtchen an der Weichsel, eine ideale Komposition von malerischer Landschaft und wertvollen Bauwerken. Spaziergang durch den Ort: Marktplatz, Kleiner Marktplatz mit hölzernem Gebäude der ehemaligern jüdischen Fleischerei, ehemalige Synagoge, jüdischer Friedhof, Berg der Drei Kreuze mit wunderschönem Panorama auf das Städtchen und das Weichseltal. Sobibór: Besichtigung des Museums an der Stelle des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers. Włodawa - die sogenannte Stadt der Drei Kulturen (katholisch, orthodox, jüdisch): kurzer Spaziergang mit Besichtigung der Synagoge (in ihr befindet sich u. a. das Museum mit der Ausstellung über die Geschichte der Juden).

 

Tag 8.

Białystok - einst ein wichtiges Industriezentrum mit Betrieben, die vorwiegend im Besitz reicher jüdischer Kaufleute waren: kurzer Spaziergang, u.a. Besuch der Stelle wo die sogenannte Alte Synagoge stand (in ihr wurden dort eingesperrte Menschen von Nazis niedergebrannt). Tykocin: ein wunderschönes, seit dem 17. Jahrhundert unverändertes Städtchen, einst von fast 50% jüdischer Bevölkerung bewohnt; Besichtigung der Synagoge (heute Regionalmuseum). Jedwabne: Denkmal der hier im Jahre 1941 ermordeten 340 Juden.

 

Tag 9.

Treblinka: Besichtigung des Museums des Kampfes und Martyriums an der Stelle des ehemaligen Vernichtungslagers. Warszawa/Warschau: Die im Zweiten Weltkrieg gänzlich zerstörte Warschauer Altstadt wurde zusammen mit dem Könnigsschloss sorgfältig rekonstruiert und von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes eingetragen. Im 19. Jahrhundert lebte hier die größte Anzahl der jüdischen Bevölkerung der Welt. Spaziergang durch die Stadt: Schlossplatz und Königsschloss, Kathedrale, Marktplatz, die Barbakane, die Straße Krakowskie Przedmieście (Krakauer Vorstadt) und die Umgebung (u.a. Präsidentenpalast, Grab des Unbekannten Soldaten, Kreuzkirche), Palast der Kultur und Wissenschaft.

 

Tag 10.

Weitere Besichtigung Warschaus: die Nożyk Synagoge, jüdischer Friedhof, die Stelle des ehemaligen jüdischen Gettos, das Denkmal der Gettohelden. Łódź - einst größtes Industriezentrum Polens und die Stadt mit einer der größten jüdischen Bevölkerung: Spaziergang durch das Stadtzentrum mit ihrem Hauptboulevard, der Piotrkowska Straße, alte Industriegebäude (die Mehrzahl wurde von jüdischen Kaufleuten erbaut), die Reicher Synagoge, jüdischer Friedhof.

 

Tag 11.

Chełmno am Ner: Besuch des ehemaligen Vernichtungslagers. Poznań/Posen: Spaziergang durch die Altstadt mit dem Marktplatz, Rathaus (eine Perle der Renaissance), ehemaligen Bürgerhäusern, der ehemaligen Synagoge, dem Stadtfriedhof mit erhaltenen Grabsteinen vom schon nicht mehr bestehendem jüdischen Friedhof.

 

Tag 12.

Wrocław/Breslau - Spaziergang durch die Stadt: Dom Insel mit der Kathedrale, Universität mit Aula Leopoldina, Marktplatz mit dem gotischem Rathaus, der Boulevardstraße Schweidnitzer Straße mit seinen Warenhäusern die einst im Besitz reicher jüdischer Familien waren (u. a. „Renoma“ - einst Wertheim, H&M – einst Schottländer), in der Łąkowa Straße – die Gedenktafel an Stelle der in der Kristallnacht 1938 völlig zerstörten Neuen Synagoge; Besuch des Viertels der 4 Bekenntnisse (röm.-katholische, russisch-orthodoxe, evangelische Gotteshäuser sowie jüdisches Viertel mit der Synagoge „Zum Weißen Storch“.

 

Tag 13.

Weitere Besichtigung Breslaus: das Haus von Heilige Edith Stein (heute Memorialmuseum), den Jüdischen Friedhof in der Lohe Straße (ul. Ślężna), der an die ungewöhnlich wichtige Rolle, welche die jüdische Gemeinde in der Geschichte der Stadt Breslau gespielt hat, erinnert. Transfer zum Bahnhof oder Flughafen in Breslau.