Ehemalige Deutsche Gebiete

Ehemalige Deutsche Gebiete

 

Tag 1:

Ankunft in Breslau. Transfer zum Hotel. Abendessen, Übernachtung.

 

Tag 2:

Breslau – Spaziergang durch das über eintausendjährige Breslau, eine der schönsten polnischen Städte. Wir besichtigen u.a. das Panorama von Racławice ( Rundbild der Schlacht bei Racławice 1794), die Dominsel mit der gotischen Kathedrale und dem Erzbischofspalast. Über die Dombrücke – der Brücke der Verliebten – gelangen wir auf die Sandinsel mit der berühmten Marienkirche und ihrem malerischen Boulevard. Wir spazieren durch die Altstadt mit ihren malerischen Renaissance- und Barockhäusern, über den Marktplatz mit seinem gotischen Rathaus, besichtigen das ehem. Kloster der Kreuzherren mit dem Roten Stern (heute Sitz des Staatlichen Ossoliński Instituts), das Universitätsgebäude mit seiner Barockperle, der Aula Leopoldina. Weiter gelangen wir zu den ehem. Alten Fleischbänken, dem mittelalterlichen Gefängnis, vorbei am ehemaligen Schloss der preußischen Könige (heute Städtisches Museum). Wir fahren zur weltberühmten Jahrhunderthalle – einer der größten Stahlbeton-Kuppelbauten der Welt (UNESCO) und besuchen den Scheitniger Park mit dem bezaubert angelegten Japanischen Garten.

 

Tag 3:

Glatz – das Glatzer Gebirge: Besichtigung der Festung (Wehranlage) aus dem 17. und 18. Jahrhundert – ein interessantes Denkmal der Militärarchitektur. Von seiner Plattform aus ergibt sich Ihnen ein erhebender Anblick auf die Stadt sowie das Glatzer Gebirge. Albendorf (Schlesisches Jerusalem): Besichtigung des größten Walfahrtortes Niederschlesiens mit seiner Basilika (ca. 135 Kapellen), der Maria-Gnadenskulptur sowie der hölzernen, mechanischen Weihnachtskrippe – eine der ältesten und wertvollsten Europas. Bad Reinerz (bekannter Kurort, an dem F. Chopin konzertierte): Besichtigung des Museums der Papierherstellung sowie der Papiermühle aus dem 17. Jahrhundert, oder ein kurzer Spaziergang durch den Kurort mit seinem schönen Park und der Trinkhalle. Anstelle dessen ermöglichen wir Ihnen aber auch den Besuch des Kurortes Bad Kudowa mit einem Spaziergang durch den Kurpark, Besuch der Trinkhalle sowie etwas Zeit zur freien Verfügung.

 

Tag 4:

Transfer zum Karlsberg (Karłów) mit Aufstieg auf den Groß Heuscheuer Berg, dem höchsten Gipfel des Heuscheuergebirges (919 m ü. NN) sowie Spaziergang durch das dortige bergige Naturschutzgebiet. Transfer zum Eulengebirge. Besichtigung der Stollen aus dem Zweiten Weltkrieg, die zu militärischen Zwecken von Deutschen erbaut worden sind (Walim, Osówka oder Włodarz).

 

Tag 5:

Transfer nach Waldenburg. Besichtigung des Schlosses Fürstenstein (ehemalige Residenz der Schweidnitzer Piasten, danach im Besitz der Grafenfamilie Hochberg; es zählt zu den größten Schlössern Schlesiens und ist das drittgrößte Polens). Besuch des Pferdegestüts. Schweidnitz (im Mittelalter eine der wichtigsten Städte Schlesiens): Besichtigung der Friedenskirche, von schlesischen Protestanten in der Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet, befindet sie sich heute auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Grüssau: ein berühmter Wallfahrtsort und ehemalige Zisterzienser Abtei – die St. Marienbasilika, eine Perle der Barockkunst; St. Joseph-Kirche mit wertvollem Wandgemälde von Michael Willmann. Transfer nach Krummhübel.

 

Tag 6:

Ganztägige Ausflug in Riesengebirge, dem höchsten Teil der Sudeten. Auffahrt mit dem Sessellift auf die nahe gelegene Kleine Koppe (1375 m ü. d. M), Aufstieg zum Gipfel der Schneekoppe (der höchste Gipfel der Sudeten, Schlesiens und Tschechiens – 1603 m ü. d. M). Vom Gipfel aus bietet sich den Touristen ein atemberaubendes Panorama auf die Sudeten und Niederschlesien. Kurze Pause in der Baude. Abstieg zum Klein Teich Kessel (einer der schönsten Regionen des Riesengebirges) – Mittagessen in der Klein Teich Baude (Samotnia). Weiterer Abstieg in Krummhübel, unterwegs Besichtigung der hölzerne Kirche Wang (im 12. Jahrhundert in Norwegen erbaut und im 19. Jahrhundert ins Riesengebirge gebracht und errichtet).

 

Tag 7:

Transfer in die Umgebung von Grünberg (Zielona Gora) – das Gebiet bekannt durch die Weinberge: in September Aufenthalt im Marktplatz in Grünberg wo der Weinfest alljährlich findet statt, in den anderen Zeiten Besichtigung Volksmuseum in Ochla. Transfer nach Lubusz oder Leszno Seeland.

 

Tag 8:

Wollstein (Wolsztyn): Besichtigung Eisenbahn Museum mit einem der lätzte Dampflokomotiven Depot Europas. Transfer in die Umgebung von Meseritz (Miedzyrzecz). Besichtigung die Verteidigung Anlage aus dem II Weltkrieg - Festungsfront im Oder-Warthe Bogen (in der untererdische Korridors und Bunkers gibt es ein Naturschutzgebiet mit der größten Siedlung Fledermäuse in Europa).

 

Tag 9:

Landsberg an der Warthe (Gorzow Wielkopolski): Dom, Pauchsch Palast mit dem Park, Speicher aus dem 18. Jahrhundert. Stettin (Szczecin) – Spaziergang durch das Stadtzentrum: Hakenterasse, Schloss der Herzöge von Pommern, Dom, Hafen.

 

Tag 10:

Transfer nach Wollin Insel. Misdroy (Miedzyzdroje): Pier, Allee der Filmsternen. Aufenthalt in Wollin Nationalpark: Aussichtspunkt (Hügel Zielonka), malerische Steilküste, Turkus-See. Swinemünde (Swinoujscie): der höchste Leuchtturm Polens, Fischereimuseum.

 

Tag 11:

Cammin (Kamien Pomorski): der gotische Dom mit berühmter barocken Orgel. Trzesacz: die Überreste von der See ausgewaschener Kirche. Kolberg (Kolobrzeg): Dom, Hafen, Spaziergang die Promenade entlang, Zeit zur freie Verfügung.

 

Tag 12:

Rügenwalde (Darlowo) (hier lebte und starb 1459 Eryk I, „der lätzte Wiking der Ostsee“ genannt, Herzog von Pommern, König von Danmark, Schweden und Norwegen): kurze Spaziergang durch die Stadt, Schloss der Herzöge von Pommern, Heilige Maria Kirche, Heilige Gertrude Kirche (einzigartiges Beispiel Gotik aus Skandinavien). Kluki: Besichtigung Volksmuseum. Leba – eine malerische Städtchen an der Ostsee: Zeit zur freie Verfügung.

 

Tag 13:

Besichtigung Slowinski Nationalpark, sehr bekannt durch die bewegliche Düne: Spaziergang auf der Düne mit Besuch einen Aussichtspunkt (ein wunderbares Panorama Ostsee und Lebsko See). Pommerisches Seegebiet – Besuch den schönsten Teil des Gebiets, so genannt „die Kaszubska Schweitz“: Aufenthalt am Radunskie See, möglich auch Aufstieg auf Wiezyca (das höchste Hügel in polnischem Tiefland, 329 m über dem Meerspiegel).

 

Tag 14:

Karthaus (Kartuzy): Besichtigung Kaszubskie Museum. Gdynia/Gdingen: Spaziergang in die Umgebung des Hafens; Besuch der südlichen Seebrücke mit Besichtigung des Segelschulschiffes „Dar Pomorza“. Sopot/Zoppot - einem der ältesten Seekurorte Polens: Spaziergang entlang der Zoppoter Flanierstraße und der Seebrücke (sehr berühmte als die längste in Europa).

 

Tag 15:

Hansestadt Gdańsk/Danzig: – Spaziergang durch die Altstadt: historische Langgasse und der Lange Markt; gotisches Rathaus; Neptunbrunnen (das Wahrzeichen Danzigs); der Artushof (eines der prächtigsten Bauwerke dieser Art in Nordeuropa); die gotische St. Marien-Kirche (die größte in Polen); das Lang Ufer, ein Teil des alten Danziger Hafens mit seinem typischen Mottlau-Kran; Denkmal der im Jahre 1970 gefallenen Werftarbeiter. Besichtigung des Domes in der Vorstadt Oliwa mit seiner Rokoko-Orgel/Orgelkonzert. Malbork/Marienburg: Besuch der Backsteinburg, einst Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens – größte mittelalterliche Bauanlage dieser Art in Europa.

 

Tag 16:

Elbląg/ Elbing: kurzer Spaziergang durch die wiederaufgebaute Altstadt. Schifffahrt auf dem Elbing-Osterode-Kanal – eines der wertvollsten Beispiele der bis heute erhaltenen alten Wasserwege (um die hohen Unterschiede der Ebenen zu überwinden, werden die Schiffe auf einen Schienenwagen verladen und mittels eines Schrägaufzuges zum nächsten Gewässer weiterbefördert, alle Geräte werden durch Wasserkraft angetrieben). Swieta Lipka/Heiligelinde: Jesuitenkloster und Kirche (Perle der barocke Architektur), sehr bekannte durch die Orgelkonzerts und als das wichtigste Walfahrtsort Nord-Ost Polens.

 

Tag 17:

Gierloz/Görlitz: so genannt Wolfsschanze (ehemalige Hitlers Schutzresidenz). Nikolaiken (Mikolajki) – Aufenthalt in berühmtestem Seemannsort mit schöner Anlegestelle. Spaziergang durch das Naturschutzgebiet am See Luknajno oder Bootfahrt am Sniardwy (Spirdingsee) (der größte See Polens).

 

Tag 18:

Transfer zum Bahnhof oder Flughaven in Warschau (Warszawa).

 

Es ist möglich die ganze Reise in zwei oder drei kürzere Ausflüge teilen.